Weihnachtsgruß

BürgerBlumen – Im Frühjahr wird es blühen!

Gemeinschaftlich und mit Unterstützung der Gartentruppe der Baumhaus Werkstatt gGmbH haben wir Oldenburgs Zentrum weiter verschönert werden. Am 30. November 2018 wurden 7000 Blumenzwiebeln gepflanzt, so dass man sich im nächsten Frühjahr auf eine bunte Wiese am Rande des „Jordans“ freuen kann. Wo? Der Oldenburger „Jordan“ ist ein Teil der Mühlenhunte zwischen Poststraße und Huntestraße.

Bei strahlenden Sonnenschein sowie Kaffee und Kuchen waren zahlreiche Helfer vor Ort, um die Vorarbeit für eine prächtige Blumenwiese aus Krokussen und Scilla im nächsten Frühjahr zu schaffen. „Ich freue mich und bin gespannt, wie sich das alles entwickelt“, sagt Gerti Suntrop, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Oldenburger Bürgerstiftung. Paula Ahlers ist noch neu bei der Bürgerstiftung: „Hier ist es schön, ehrenamtlich zu arbeiten“, sagt die Oldenburgerin.

Bettina Unruh, Geschäftsführerin der Baumhaus Werkstatt gGmbH und Vorstandsmitglied der Oldenburger Bürgerstiftung hatte spontan die Unterstützung ihres Gartenteams zugesagt. „Die Kooperation der Baumhaus Werkstatt und der Oldenburger Bürgerstiftung hat fast schon Tradition“, so Unruh. „Ich freue mich schon jetzt auf den Frühling. Wir wollen Oldenburg schöner machen“, sagt die Geschäftsführerin. Ihr ist der Inklusionsgedanke wichtig. „Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen arbeiten wunderbar zusammen“, sagt die Sozial-Pädagogin

Wer unser Projekt unterstützen möchte um Oldenburg zu verschönern, kann gerne unter dem Betreff „BürgerBlumen“ auf unser Konto DE03 2805 0100 0002 0820 06 spenden, z.B. 1€ für eine Blume.

Kunstauktion mit Eventcharakter – über 3000,00 € kamen zusammen

Nicht mit den Fingern. Oma legte darum für den „Kalten Hund“ immer eine auf Hochglanz polierte Kekszange zu ihrem Schokoladenkuchen. „Genau so eine Kekszange hatte sie,“ strahlt die junge Frau und freut sich riesig über ihre Eroberung. Gefunden hat sie diese filigrane Silberzange im Theatercafé Laboratorium, denn an diesem Tag (am 10. November war’s) verwandelt sich der Gastraum in einen Basar der Raritäten. Die Bürgerstiftung hat zum zweiten Mal eine Benefiz-Auktion organisiert, und die Oldenburger haben dafür reichlich Antiquarisches, Künstlerisches und auch Kurioses aus verborgenen Ecken geholt und gespendet.

Die gesammelten Schätze sind im Café aufgebaut, und schon vor der Auktion herrscht reges Treiben und Staunen bei den vielen Besuchern, denn etliche Gegenstände stehen zum Direktverkauf bereit. Alles darf man anfassen, das Gewicht des gusseisernen Waffeleisens testen, die historischen Postkarten mit der Lupe betrachten oder mit den Handpuppen spielen. Diese sind dann auch rasch verkauft und landen in Kinderhänden, die sofort ihren Schabernack damit treiben.

Beim Ertönen des Signals zum Vorstellungsbeginn drängeln sich die Zuschauer. Man will noch einen guten Sitzplatz erwischen, denn bis auf wenige rote Sessel füllt sich das Theater rasch. Die Stimmung ist erwartungsfroh und nach kurzer Begrüßung durch den Vorstandsvorsitzenden Dietmar Schütz geht es fast schon los. Einen herzlichen Dank an alle Spender überbringt Barbara Rosier, die als Vorstandsmitglied die Auktion organisiert hat. Eine wahrhaftige Bürgerbegegnung sei es gewesen, alle die Besonderheiten in Empfang zu nehmen, und dabei „habe ich so viele Geschichten gehört, etliche Keller und Dachböden gesehen und mächtig viel Kaffee getrunken“.

Bühne frei für die Auktion! Ein herzlicher Empfang für die beiden Auktionatoren Pavel Möller-Lück und Christian Firmbach: der Hausherr im eleganten schwarzen Zweireiher mit Krawatte, der Generalintendant im flotten gestreiften Sakko. Schick haben sich die Herren gemacht für diesen besonderen Anlass, und es besteht kein Zweifel daran, dass sie ihre Aufgabe äußerst lustvoll und brillant erfüllen werden.

„Die Tanzende“, eine sich leicht schwingende Figur aus Ton, entlockt den beiden fantasievolle Beschreibungen und Anpreisungen. Wetterfest sei sie und somit auch für den Garten zu verwenden und so hübsch dabei und vollkommen ohne Blessuren. Zum Ersten, zum Zweiten und – Hammerschlag –  zum Dritten. Verkauft!

Bei manchen Kunstwerken findet sich nicht so leicht ein Interessent, und die Auktionatoren setzen ihr gesamtes Repertoire an Sprachgeschick, Witz und Charme ein. Für den guten Zweck, wie sie immer wieder betonen, und da könne man sich um 10 Euro nicht so anstellen. Die „Schlafende Schöne mit Birnenpopo“, wie Möller-Lück das Gemälde eines unbekannten Künstler tituliert, wird er leider nicht los. Das wird dann demnächst über eine Internetauktion versteigert. Auch ein Landschaftsbild findet keinen Liebhaber. Obwohl es auf den Kopf gestellt wie „Untergang in Dangast mit Rhabarber“ ausschaut. Trotzdem gibt es Applaus, bevor das nächste Stück von der bezaubernden Vivien C. Altenau hereingebracht wird.

Eine Herrschaftsklingel aus den 20er Jahren. Dieses kleine Gerät entlockt den beiden Akteuren auf der Bühne nochmals ein Feuerwerk an gegenseitigem Wortwitz und verrückten Ideen: „Eignet sich für getrennte Schlafzimmer zum Signale geben“ und, mit Hinweis auf die alte Elektroschnur „kompatibel für unser heutiges Stromnetz und vor allem digitalisierbar“. Wer hätte das vermutet, aber nun findet die Herrschaftsklingel tatsächlich einen Käufer. Applaus! Und wieder einmal: Für den guten Zweck. „Denn“, so Möller-Lück: „Wer spendet, dem muss es auch ein wenig wehtun. Dann ist es gut.“

Am Ende des Auktionsnachmittages sind rund 2800 Euro zusammengekommen; mit dem Basar sogar über 3000 Euro. Ein stattlicher Betrag, und die Veranstalter sind bestens zufrieden. Ein schöner Erlös, um weitere bildungspolitische Projekte unterstützen zu können. Man ist sich einig, dass wieder eine Auktion stattfinden wird, und beide Auktionatoren versichern begeistert ihre Unterstützung auch für das nächste Mal. Auf jeden Fall können sich die spendenfreudigen Oldenburger schon jetzt auf ein Ereignis mit Eventcharakter freuen.

Quelle: NWZ 12.11.2018

Bildung im Vorübergehen – Das erste Zusatzschild ist angebracht

In Oldenburg gibt es viele Straßen, die die Namen verdienter Größen tragen. Aber wer kennt schon alle ihre Lebenswege und ihre Verdienste um das Wohl der Stadt? Die Oldenburger Bürgerstiftung möchte dem jetzt Abhilfe schaffen und hat begonnen, die Straßennamen mit zusätzlichen Informationen zu versehen. Mit dem Justin-Hüppe-Ring wurde jetzt begonnen. Der Unternehmer Justin Hüppe (1890 bis 1964) hat auf dem Gelände, wo jetzt schmucke und moderne Ein- und Mehrfamilienhäuser stehen, ja sich sogar Mehrgenerationenprojekte entwickelt haben, Sonnenschutzanlagen, Raumteiler und Duschabtrennungen produzieren lassen. „Wir meinen, Justin Hüppe hat sich um Oldenburg verdient gemacht“, so der Initiator und Stiftungsratsvorsitzende der Oldenburger Bürgerstiftung Hermann Klasen. „Ich finde das toll“, sagt die Anwohnerin Doreen Oldenburg. „Man weiß jetzt, wer er war, und über den QR-Code kann ich mich auch noch weiter über den Namensgeber informieren“, findet die junge Mutter gut. In Augenhöhe ist jeweils zum Namensschild an jedem Pfosten der QR-Code angebracht, mit dem man schnell mit seinem Smartphone die Informationen abrufen kann. Auch ihr Nachbar Jan Rotermund sieht es als Bereicherung an Informationen an. „Meine Frau arbeitet bei der Firma Hüppe und deshalb identifizieren wir uns besonders mit dem Projekt der Oldenburger Bürgerstiftung“, so Rotermund.

Auch wenn das nächste Projekt „Raiffeisenstraße“ heißt, so will sich die Oldenburger Bürgerstiftung vornehmlich um Straßen kümmern, die den Namen bekannter Oldenburger Bürgerinnen und Bürger tragen. Der Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen jährt sich in diesem Jahr zum 200. Mal, und er wird als Vater der Genossenschaftsidee bezeichnet. „Die Oldenburger Bürgerstiftung legt einen sehr starken Fokus auf Projekte, die den bürgerschaftlichen Gemeinsinn fördern“, so der Vorsitzende der Oldenburger Bürgerstiftung und ehemalige Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg, Dietmar Schütz. „Diese zivilgesellschaftliche Arbeit möchte die Stiftung zusammen mit ihren Bürgerinnen und Bürger und Unterstützung der Stadt mit diesem Projekt fortführen“, so Schütz weiter.

Zur „Einweihung“ des ersten Schildes hatten sich einige Anwohner des Justin-Hüppe-Ringes versammelt. Wolfgang Grashorn, Bezirksstellenvorsitzender der Ärztekammer Niedersachsen, hat sich als Anwohner aus lokal historischem Interesse beteiligt. „Ich habe die Kinder in meiner Praxis häufig gefragt, ob sie die Person kennen, nach der die Straße benannt wurde, in der sie wohnen. Häufig blieb eine Antwort aus“, so der Arzt. Die Stadtverwaltung war und wird in allen Entscheidungen beteiligt und Hans-Dieter Remmers vom Kulturbüro unterstützt gern bei vielen Fragen. „Es ist eine tolle Idee, zumal sie aus der Bürgerschaft kommt“, sagt der Leiter des Kulturbüros. Die Kosten eines Schildes sind so bemessen, dass man mit kleinen Spenden von fünf bis zehn Euro aus den Reihen der Anwohner sehr weit kommt. Es sind auch Spenden von Nachfahren der Namensträger und aus Straßengemeinschaften, z.B. aus dem Ertrag eines Straßenfestes, denkbar. Man könnte auch als Geburtstagsgeschenk ein Zusatzschild zur Straße mit dem Namen des Großvaters spendieren. Zu Beginn wird die Bürgerstiftung mit einer Anfangsfinanzierung helfen. Erfahrungen zu ähnlichen Projekten können schon jetzt auf den Internetseiten der Bürgerstiftungen von Braunschweig und Halle eingesehen werden. Wer Interesse an einem solchen Schild für seine/ihre Straße hat, möge sich bitte melden per Mail bei info@oldenburger-buergerstiftung.de oder telefonisch unter 0441 – 50501613. Die Geschäftsstelle meldet sich zurück.

Spende für Präventionsarbeit

Große Spende für „wellcome – praktische Hilfe nach der Geburt“

Die Oldenburger Bürgerstiftung hat für das Projekt „wellcome – praktische Hilfe nach der Geburt“ der Evang. Familien-Bildungsstätte Oldenburg einen hohen Betrag gespendet: 6 000,- €. Mit großer Freude nahmen Frau Mehrhardt, Frau Kaschlun und Frau Boomgaarden von der Evang. Familien-Bildungsstätte den Schenk von Frau Unruh vom Vorstand der Oldenburger Bürgerstiftung entgegen. Dazu  Frau Unruh: „Die Bürgerstiftung hat sich für dieses tolle Projekt der frühen Hilfe entschieden, weil hier Oldenburger Bürgerinnen ehrenamtlich für Oldenburger Bürger arbeiten und uns die professionelle Umsetzung der Projektidee überzeugt.“ Die Unterstützung kommt den ganz Kleinen im ersten Lebensjahr zugute. Allerdings soll die Hilfe vor allem die junge Mutter entlasten und ihr Zeit schenken zum einmal Ausschlafen, in Ruhe einkaufen oder um einfach einmal zu verschnaufen. In Oldenburg arbeiten 15 Ehrenamtliche im EFB-Team zusammen. Jede von ihnen betreut mindestens eine Familie, in der sie  3 – 4 Monate, 2 – 3 mal in der Woche für 2 – 3 Stunden bleibt. Das Geld wird für die Koordination und die Sachkosten benötigt und sichert die Hilfe für längere Zeit ab.