Heute für Morgen – was wir fördern

Für die Mitgestaltung einer lebenswerten Zukunft in Stadt und Region Oldenburg konzentrieren wir uns zurzeit darauf, nachhaltig wirkende Projekte im kulturellen und sozialen Bereich zu unterstützen und zu initiieren.

Mit unserer Projektarbeit fördern wir soziale Gerechtigkeit, kulturelle Vielfalt, den Austausch zwischen den Generationen, die Mobilisierung bürgerschaftlichen Engagements und den Schutz von Natur und Umwelt. Bei allen Projekten ist uns ihre Nachhaltigkeit und ihr spürbarer Nutzen für das Gemeinwesen sehr wichtig.

Damit aus guten Ideen auch erfolgreiche Projekte werden, engagiert sich die Bürgerstiftung doppelt:

  • operativ, indem sie Projekte selber initiiert oder auch die Projektideen von anderen unterstützt.
  • fördernd, indem sie das nötige Geld für die erfolgreiche Umsetzung der Projekte besorgen hilft.

Möchten Sie Fördergelder für Ihr Projekt beantragen bitten wir Sie, unseren Förderantrag auszufüllen.

777 gemalte Kindergrüße

Unter dem Motto „BürgerGruß“ haben wir ein Projekt für ältere Menschen initiiert. Die Idee bestand darin, dass Schülerinnen und Schüler aus Oldenburger Grundschulen – gerade in diesen besonderen Zeiten – Seniorinnen und Senioren der Stadt mit selbst gemalten Bildern in der österlichen Zeit eine Freude machen. Erste Kontakte mit den angesprochenen sieben Oldenburger Grundschulen aus unterschiedlichen Stadtgebieten ließen bereits vermuten, dass die Schulen sich gern an diesem Projekt der Oldenburger Bürgerstiftung beteiligen wollten.

Als die Bilder Mitte März 2021 abgeholt werden konnten, übertraf das Ergebnis alle Erwartungen. Insgesamt 777 wunderschöne Bilder hatten die Schülerinnen und Schüler gemalt und nicht selten auch sehr persönliche, warmherzige Worte für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger gefunden. Die beteiligten Schulleitungen und Lehrkräfte berichteten von der großen Freude, mit der sich ihre Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Fächern dem Gruß für unsere Seniorinnen und Senioren gewidmet hätten. Das Projekt habe auch bei unseren Jüngsten deutlich werden lassen, wie wichtig es sei, durch eine kleine Geste in Form eines selbst gemalten Bildes gerade auch in diesen Pandemiezeiten unsere ältesten Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht zu vergessen und das Miteinander von jung und alt in unserer schönen Stadt zu fördern. Einige Kinder hatten die Bilder z.B. überschrieben mit „Bleiben Sie gesund und fröhlich im Herzen.“  „Das ist vielleicht ein schönes Zitat; mir ging zumindest beim Lesen und Durchblättern der Texte und Bilder das Herz auf“, so Sabine Stehno, die Leiterin der Grundschule Nadorst.

Nachdem die Grundschulen sich bereit erklärt hatten, Bilder für das Projekt BürgerGruß zu malen, stellte sich nun die Frage, wie wir die gewünschten Empfänger, nämlich ältere, zu Hause lebende Menschen, die sich über einen solchen Gruß freuen würden, erreichen. Schnell war klar, dass an dieser Stelle vorhandene Oldenburger Organisationen, die ältere Menschen vor Ort betreuen, sowie Kirchengemeinden die geeigneten Kooperationspartner sind. So wurde das Projekt von einer großen Welle an Unterstützung durch bestehende Sozialverbände, Seniorenprojekte und Kirchengemeinden in Oldenburg getragen. Spontane Zusagen, die Bilder zu verteilen, kamen von den Sozialstationen der Caritas und der Diakonie, aber auch der Paritätische Wohlfahrtsverband und die AWO mit stadtteilbezogenen Projekten wie die Seniorenberatung „LeNa“ im Ziegelhof und „Hand in Hand“ in Donnerschwee waren sofort dabei. Wir waren von der durchweg positiven Resonanz auf unsere Projektidee total überrascht. Ohne die tatkräftige Mithilfe dieser Organisationen und wiederum deren zum Teil ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wäre das Projekt nicht umsetzbar gewesen.

Mit den von den Kindern gemalten Bildern erhielten die Seniorinnen und Senioren auch noch jeweils eine frühlingshafte Grußkarte der Bürgerstiftung mit einem Oldenburger Motiv.

Vielen Dank an alle Unterstützer und Unterstützerinnen!

Klasse 1c der Grundschule Nadorst

Grundschule Bürgeresch
Grundschule Drielake
Grundschule Haarentor
Grundschule Nadorst
Grundschule Paul-Maar
Grundschule Wallschule
kath. Grundschule Eversten
Der Paritätische Oldenburg-Ammerland – Projekt „LeNa“
AWO Bezirksverband Weser-Ems e.V. – Projekt „Hand in Hand“
Ev. Diakonie Sozialstation Oldenburg
Caritas Sazialstation Oldenburg
Diakonisches Werk Oldenburg Stadt
Seniorentreffpunkt im Pavillon
katholischen Kirchengemeinden
Sowie die 1.Klasse der Grundschule Wechloy, die Bilder für das benachbarte Seniorenheim gemalt hat.

Und die Freude über die Ostergrüße war groß. Oftmals wurden die Bilder mit Tränen in den Augen betrachtet. So manches Bild wurde aufgehängt und schenkt nun bei jedem Vorbeigehen immer wieder ein bisschen Freude!

Aller Anfang ist teuer

Nicht alle Erstklässler können sich ganz selbstverständlich zur Einschulung über eine gefüllte Schultüte mit Süßigkeiten und Schulmaterialen freuen. Viele Kinder wachsen in Familien auf, die wenig Geld zur Verfügung haben.

Gleiche Chancen für alle

Bildung ist die beste Prävention gegen Armut, deshalb sollten alle Kinder die gleichen Chancen haben. Mit dieser Aktion ermöglichen wir Kindern aus finanzschwachen Familien einen guten Start ins Schulleben. Die Familien werden in Zusammenarbeit mit den Kindergärten ausgesucht.

Generationen verbinden

Bewohner Oldenburger Senioren – und Pflegezentren basteln die Schultüten, die von Ehrenamtlichen mit nützlichen für den Schulalltag, aber auch mit süßen und lustigen Sachen gefüllt werden. Bei der Übergabefeier der Schultüten – im festlich-fröhlichen Rahmen – treffen sich die Generationen.

Unterstützen auch Sie uns!

Spenden Sie auf unser Konto oder kontaktieren Sie uns bei Sachspenden.

Vielen Dank!

Praktische Tipps in Erziehungsfragen für junge Mütter und Väter.

Liebe Eltern,
die Oldenburger Bürgerstiftung möchte Ihnen zur Geburt Ihres Kindes gratulieren!
Ein Kind aufwachsen und gedeihen zu sehen ist ein tägliches Wunder mit vielen Freuden – und auch eine große Herausforderung und viel Arbeit. In den nächsten Jahren werden Sie wunderbare, aufregende und beglückende Augenblicke erleben. Manchmal gibt es auch schwierige Situationen und Zeiten, in denen man unsicher ist, besorgt oder wütend und nicht weiß, wo einem der Kopf steht. Zu diesen Zeiten ist man froh über einen guten Rat, eine sachliche Information oder einfach erleichtert, wenn man weiß, dass es anderen Eltern ebenso geht!
Wir möchten Sie – neben all den Tipps und Hinweisen, die Sie sicherlich von vielen Seiten erhalten – auf eine besonders verlässliche und bewährte Ratgeber-Quelle hinweisen:
Die Elternbriefe des Arbeitskreises „Neue Erziehung“ im Internet unter www.ane.de
In diesen Briefen, formuliert von Fachleuten unter Mitwirkung erfahrener Eltern und somit genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt, finden Sie fast alles, was Sie über die Entwicklung und Erziehung Ihres Kindes wissen sollten.
Auf der oben genannten Homepage finden Sie weitere Informationen. Sie können dort auch die Briefe direkt lesen und ausdrucken (allerdings in optisch reduzierter Form und nicht ganz so aktuell wie die laufend überarbeiteten Druckausgaben). Zudem können Sie gezielt nach einzelnen Themen suchen und Extrabriefe zu speziellen Themen lesen.
In Kooperation mit der Aktion „Aktiv für Kinder“ (www.a4k.de) stehen Elternfilme zur Verfügung. Dort können Sie auch spezielle Texte zur Sprachentwicklung abrufen, die es in zehn verschiedenen Sprachen gibt. Die Elternbriefe des ANE sind übrigens auch in türkischer Sprache (mit deutscher Übersetzung) erhältlich.
Die insgesamt 46 Elternbriefe begleiten Sie bis zum achten Lebensjahr Ihres Kindes. Sie können die Briefe bestellen, zum Beispiel online beim Arbeitskreis „Neue Erziehung“ über die oben genannte Homepage, oder über die Oldenburger Bürgerstiftung dank Sonderkonditionen für nur 35 Euro. Dazu senden Sie uns bitte die Elternbriefanforderung ausgefüllt zu.
In jedem Fall gilt: Eine gute Investition. Sie erhalten dann die Briefe einzeln zugesandt, jeweils rechtzeitig zum passenden Alter, anfangs monatlich, später alle zwei, drei oder vier Monate.

Bei Interesse kontaktieren Sie einfach unsere Geschäftsstelle oder senden uns die Elternbriefanforderung ausgefüllt zu.

In Oldenburg gibt es viele Straßen, die die Namen verdienter Größen tragen. Aber wer kennt schon alle ihre Lebenswege und ihre Verdienste um das Wohl der Stadt? Dem möchten wir Abhilfe schaffen und wir haben 2018 begonnen, Straßennamen mit zusätzlichen Informationen zu versehen.

Unter dem Titel „Bildung im Vorübergehen“ bringen wir Zusatzschilder an, die über die Namensgeber der Straßen informieren. Auf diese Weise sollen sowohl den Besuchern als auch den Einwohnern Oldenburgs diese Persönlichkeiten nähergebracht und die Identifikation der Oldenburgerinnen und Oldenburger mit ihrer Stadt gefördert werden. In Augenhöhe wird jeweils zum Namensschild an jedem Pfosten ein QR-Code angebracht, mit dem man schnell mit seinem Smartphone noch detailliertere Informationen abrufen kann.

Die Kosten eines Schildes sind so bemessen, dass man mit kleinen Spenden von fünf bis zehn Euro aus den Reihen der Anwohner sehr weit kommt. Es sind auch Spenden von Nachfahren der Namensträger und aus Straßengemeinschaften, z.B. aus dem Ertrag eines Straßenfestes, denkbar. Man könnte auch als Geburtstagsgeschenk ein Zusatzschild zur Straße mit dem Namen des Großvaters spendieren. Erfahrungen zu diesem Projekten können schon jetzt auf den Internetseiten der Bürgerstiftungen von Braunschweig und Halle eingesehen werden, wo die Resonanz überaus enorm ist und bereits viele Straßenschilder mit Zusatzschilder ergänzt wurden.

Wollen auch Sie eine Straße vorschlagen und gleich für eine Straße spenden, dann kontaktieren Sie uns gerne montags-donnerstags unter 0441-50501613 oder per Mail.

Hier geht es zu den Straßen …

Als Deutschland im Jahr 2015 von einer großen Flut an Schutzsuchenden aus aller Welt quasi überschwemmt wurde, haben Inge Viezens und Petra Lübbering die Idee entwickelt, alte Fahrräder zu sammeln, reparieren zu lassen und den Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Unterstützt wird die Aktion seither von der Oldenburger Bürgerstiftung. Rund 20 Schrauber, Laien und Profis, haben seither über 1400 von der Bevölkerung Oldenburgs gespendete Fahrräder repariert. Sie werden den Flüchtlingen gegen ein Entgelt von 20 Euro (inkl. Schloss und Korb) zur Verfügung gestellt. Ein Kinderrad kostet nur 5 Euro und jedes Kind bekommt auch noch einen Helm dazu. Nein, es ist kein Verein, der dazu gegründet wurde. „Unser Projekt ‚Fahrräder für die Flüchtlinge‘ läuft auch ohne Vereinsritualien professionell ab“, berichtete Viezens. Dazu gehört auch eine polizeiliche Registrierung aller Fahrräder, die auf den Namen der Oldenburger Bürgerstiftung läuft. Jedes Fahrrad bekommt ein Etikett, auf dem alle notwendigen Daten verzeichnet sind. Die Empfänger bekommen dazu einen Pass mit den gleichen Daten. Unterstützt werden die Schrauber auch von Flüchtlingen. In einem der riesen großen Hanger (Shelter genannt) auf dem ehemaligen Fliegerhorst sind die Fahrräder untergebracht.

Wer ein Fahrrad spenden möchte oder sich engagieren möchte kann sich gerne telefonisch unter 0441-50501613 oder per Mail melden. Gerade Kinder-/Jugendfahrräder werden immer benötigt!

Ingo Viezens und Petra Lübbing sind bedauerlicherweise inzwischen verstorben. Ihr Engagement wird aber von allen Beteiligten mit ebenso viel Herzblut fortgeführt.

Was wir bisher gefördert haben!

2020

2019

  • Mein Körper gehört mir! – Grundschule Bloherfelde
  • Vortragsabend – Kinderschutz-Zentrum Oldenburg
  • BlueOL – Caritas
  • Eversten macht Geschichte – Werkstattfilm
  • Zusammen leben, zusammen wachsen; Interkulturelle Woche – IBIS
  • Integration durch gemeinsame Werte – Oeins

2018

  • Skiwoche für körperbehinderte Kinder – Schule Borchersweg
  • Fernes Land Osternburg – Werkstattfilm
  • dt. Meisterschaft im Straßenfussball – Integrations e.V.
  • Unterstützung Sozialwerk Oldenburg
  • wellcome – Ev. Familienbildungsstätte
  • Unterstützung Projekt Fahrräder für die Flüchtlinge
  • Unterstützug des Blauschimmel Ateliers

2017

  • Was ist dir wichtig? Woran glaubst du? – Martin-Luther-Kirche Oldenburg
  • Mein Körper gehört  mir! – Grundschule Bloherfelde
  • Theaterfestival – Mutik e.V.
  • Jubiläum und Vortrag Dr. Maaz – Kinderschutz-Zentrum
  • Unterstützung des PEKIP/DELPHI Angebots – Ev. Familienbildungsstätte
  • Flüchtlingsfrauen lernen Fahrradfahren – Projekt „Fahrräder für Flüchtlinge“
  • Interkulturelle Woche – IBIS
  • MAP (Mini-Athleten-Projekt) – Hundsmühler TV

2016

  • Tablets – Oberschule Osternburg
  • Kunst im Quartier – Gemein. Werkstätten
  • Raumerfahrung – Grundschule Babenend
  • Alte Heimat / Neue Heimat – Kirchengemeinde Nikolai
  • Theaterfestival – Mutik e.V.
  • Begegnungen mit Flüchtlingskinder – Grundschule Kreyenbrück
  • Sprachkurs – Freundeskreis für Sinti und Roma
  • Elterntalk – „Wir für uns“ Kennedyviertel
  • Kinder-Reporter: Stadt der Kinder – Werkstatt Zukunft
  • Lift – Reitschule Sandkrug
  • Opstapje – Stadt Oldenburg
  • Broschüre Zuhause leben-Zuhause sterben? – Palliativwerk

In den Jahren zuvor wurden u.a. folgende Projekte gefördert.

Baumhaus Werkstatt – Seifenmanufaktur
Gemeinnützige Werkstatt NAHTürlich
Job-Paten
Jugendhof Steinkimmen
Konfliktschlichtung e.V.
KUL „Wir für uns“ Bewohner- und Bewohnerinnenverein Kennedyviertel e.V.
Mehrgenerationenhaus Oldenburg
Mentor- die Leselernhelfer e.V.
miniPARADIES
Präventionsprojekt Klasse 2000 an der Grundschule Nadorst
Service Learning- Kooperationsprojekt mit der Uni Oldenburg und der Agentur .ehrensache