Veranstaltungen

Seit unserer Gründung 2006 setzen wir uns dafür ein, das Wir-Gefühl und das bürgerschaftliche Enagegement in unserer Stadt zu stärken.

Mit Projekten und Veranstaltungen möchten wir die Oldenburger näher zusammenbringen.

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am Sonntag, den 24.06.2018

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Superstimmung beim Bürgerbrunch 2017 – trotz Regen

Das Engagement der Sponsoren und der Ehrenamtlichen war hervorragend. Ohne THW geht gar nichts.

Durch nichts auf der Welt ließ sich die Oldenburger Bürgerstiftung – und schon gar nicht die Teilnehmerinnen und Teilnehmer – den Bürgerbrunch auf dem Schlossplatz in Oldenburg vermiesen. Rund 1.000 Menschen versammelten sich an langen Tischen am 25. Juni 2017 um 10.00 Uhr, um gemeinsam zu frühstücken. Zwischendurch mit Feuchtigkeit von oben, die sich aber wieder legte. 1.300 Brötchen und 130 Rosinenstuten waren zum kostenlosen Verzehr bestellt. Vorsitzender Dietmar Schütz lobte den Brunch als beispielhaft für den Bürger- und Gemeinsinn der Oldenburger Zivilgesellschaft. Auch Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler lobte, dass der Brunch inzwischen schon Tradition habe. „Das ist als Erfolg des bürgerschaftlichen und ehrenamtlichen Engagements zu werten“, meinte sie, während an den schön gedeckten Tischen leckere Sachen verspeist wurden. Ob Kaviar oder Käse, ob Kekse oder Kuchen, ob Sekt oder Selters: Jeder und jede hatte das mitgebracht wonach man sich die Finger leckte. Auch das Showprogramm war eindrucksvoll: „House of musiceducation“ der Musikschule, Rope skipping vom TUS Eversten, Salsa y Sabor, Ballettschule Steigerwald, Chorgonzola, Atelier Blauschimmel, Flamenco Studio Cardona und eine Trommler Gruppe sorgten für knapp vier Stunden reißendes Programm. Gegen den Regen hatte man einfallsreiche Maßnahmen entwickelt, die die Stimmung unter den Planen noch erhöhte.

Spannend wurde es als Stiftungsratsvorsitzender Dr. Hermann Klasen die Tombola durch die Trommler-Gruppe einläutete. Die Hauptgewinne der Tombola: Rundflug über Oldenburg und Wellness in Bad Mergentheim und auf Langeoog waren schnell gezogen und sorgten für Jubel auf dem Platz. Zu den Gewinnern gehören in jedem Fall rund 200 Schulkinder, die aus dem Erlös von der Oldenburger Bürgerstiftung prall gefüllte Schultüten für den Start ins Schulleben geschenkt bekommen.

Seien Sie auch in 2018 wieder oder neu dabei. Lernen Sie OldenburgerInnen kennen und tun Sie etwas Gutes!

Ein besonderer Dank gilt allen Helfern und Sponsoren.

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Impressionen vom BürgerBrunch

Bürgersingen..

BürgerSingen – Neues Projekt der Oldenburger Bürgerstiftung war ein großer Erfolg

Gemeinsam mehr erreichen, das möchte die Oldenburger Bürgerstiftung. Unter dem Titel „Bürgersingen“ möchte sie mit fröhlichem Gesang die Oldenburgerinnen und Oldenburger zusammenbringen und gemeinsam heitere Lieder singen. „Singen kann verzaubern und wer singt, lebt gesünder“, weiß Renate Eriksen, die Organisatorin dieses neuen Projektes der Oldenburger Bürgerstiftung.

Ab dem 31. Mai bis 30. August 2017 trafen sich jeden Mittwoch um 17.30 Uhr für rund 30 Minuten Menschen an der Lambertikirche und sangen zwischen Einkaufen und dem „Nachhauseweg“ gemeinsam mit einem Chor bekannte Lieder. Jeden Mittwoch übernahm ein anderer Chor die Patenschaft. Unabhängig davon, welches Genre der Chor vertritt, er sollte Motor für die Freude am gemeinsamen Singen sein. Ein „Mitsing-Buch“ konnte für zwei Euro während der Veranstaltung erworben werden. Der Chorleiter suchte die Lieder für seinen Termin aus dem Textbuch aus. Neben dem gemeinsamen Singen konnte sich der Chor auch jeweils allein mit seinen eigenen Liedern präsentieren, um damit vielleicht neue Mitglieder zu gewinnen.

Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, wie erfolgreich diese Form des gemeinschaftlichen Singens ist. Daher war es keine Überraschung, dass es auch in Oldenburg einen großen Anklang gefunden hat. Bis zu 200 Sangesfreudige haben an dem Angebot teilgenommen. Einen kleinen Einblick gibt das Video von Karl-Heinz Wesemann, wo die Oldenburger Volkslied Singers mit großer Begeisterung am 9. August 2017, unter Leitung der Sandhatter Liedermacherin Sybille Gimon, auftraten.

Wir freuen uns bereits jetzt auf 2018, wenn wieder zum BürgerSingen eingeladen wird.

Ein riesiger Dank geht an die Chöre:
Shanty Chor Oldenburg
Männerchor SV Ofenerdiek
Gesangverein Bloherfelde
Männerchor Osternburg-Drielake
FG Ofenerdiek
Oldenburger Volkslied Singers
Chor der Neuapostolischen Kirche
Gemischter Chor Brüderschaft
LFS Oberstufenchor
Kinderchor Ofenerdiek

Bürgerführungen..

BürgerFührungen

Oldenburger führen durch Oldenburg gab es an 4 Terminen mit großer Resonanz

Eine neue Form der Stadtführungen, bot die Oldenburger Bürgerstiftung in diesem Jahr an. Bekannte Oldenburger aus Politik, Wirtschaft und Kultur stellten sich als Informationsträger der ganz besonderen Art an vier Terminen in diesem Jahr zu einer kostenlosen Führung zur Verfügung.

Die Premiere der ersten Bürgerführung durch die Oldenburger Bürgerstiftung am 12. Mai 2017 war gelungen. Das Interesse an Informationen „aus erster Hand“ durch den Vorsitzenden der Bürgerstiftung und ehemaligen Oberbürgermeister Dietmar Schütz und dem Denkmalpfleger Friedrich Precht war groß. Schütz machte deutlich, dass die Führungen keinen touristischen Hintergrund hätten. „Deshalb haben wir den Denkmalpfleger dabei, damit wir auch in dieBürgerführung 2017-05-12.2 Tiefe der Baugeschichte gehen können“, so Schütz. An der Statue von Dr. Theodor Goerlitz (1885 bis 1949) direkt am Rathaus ging es los. Goerlitz, Jurist und für Schütz der bedeutendste Oberbürgermeister Oldenburgs, wurde 1921 Oberbürgermeister. Durch die Eingemeindungen der Ortschaften Osternburg (1922) und Eversten (1924) beseitigte er die räumliche Einengung der Stadt. Goerlitz sorgte für Industrieansiedlungen (Fleischwarenfabrik, Zentralviehmarkt) und den Ausbau des Schulwesens. Er gründete die GSG und im weiteren Sinne auch die EWE durch den Zusammenschluss des Elektrizitätswerke Oldenburg und Leer unter der Beteiligung von Preußen Elektra. Die Nazis versetzten ihn 1932 in den Ruhestand. Precht erzählte im ehrwürdigen Ratssaal, dass der ehemalige Oldenburger Stadtbaumeisters Carl Franz Noack (1855-1945) damals befürchtete, dass die Farben im Ratssaal die Kinder zu sehr aufregen könnten. Zu welchen Anlässen Kinder in den Ratssaal geführt wurden, kam nicht zu Sprache. Ende des 19. Jahrhunderts – nach dem Abriss – wurde Noack mit der Ausführung der Architektenpläne der Berliner Architekten von Holst und Zaar für das neue Rathaus beauftragt. Im Gegensatz zu heute, hatte man für die Öffentlichkeit wenig Platz vorgesehen. Nur eine kleine sehr schön restaurierte „Loge“ bot Platz für vielleicht sechs Personen. Schütz deutete die einzelnen Wappen an der Decke. Neben dem Wappen von Oldenburg und dem Großherzoglichen Wappen hängen die Stadtwappen von Vechta, Friesoythe, Jever, Varel, Wildeshausen und Delmenhorst. „Sie symbolisieren die Verbundenheit mit dem Oldenburger Land“, so Schütz. Im Degodehaus beschrieb Precht die Deckenausmalung aus dem 17. Jahrhundert mit den einst nur vier Erdteilen. Der damalige Eigentümer Mylius, wichtigster Jurist am Hofe Graf Anton- Günthers, ließ sie anfertigen. Diese Malerei ist ein großer Schatz Oldenburgs. Das Degodehaus ist eins der wenigen Häuser, die den Stadtbrand von 1676 überstanden haben. 1860 übernahm Wilhelm Degode aus Jever das Haus. Schütz erinnerte sich noch gut daran, dass er im Keller des Degodehauses als Freund der Jazzmusik seinen musikalischen Freuden im Alluvium frönte. Viele der Interessierten bereicherten die Vorträge mit eigenen Beiträgen. Beim Pulverturm erinnerte sich Schütz, dass er in seiner Amtszeit im gegenüberliegenden Verwaltungsgericht gern ein „5 Sterne Hotel“ hätte bauen lassen. Es sprachen dann doch einige Gründe dagegen. Der historische Spaziergang berührte natürlich auch das Schloss und den Schlossplatz und endete in der Lamberti Kirche, dem wohl bedeutendsten klassizistischen Bauwerks Oldenburg. Einen Bericht der NWZ können Sie hier lesen.

Die Führung am 16. Juni 2017 war um 15.00 Uhr mit Bettina Unruh, Geschäftsführerin der „Baumhaus GmbH“ und Vorstandsmitglied der Oldenburger Bürgerstiftung. Sie gab detaillierte Einblicke in die Entwicklung des ehemaligen Bahlsengeländes, mit Werkstatt, Mehrgenerationenhaus, der Seifenvilla und dem neuen Integrationshotel „Villa Stern“. Da die Nachfrage groß war, war die Führung schnell ausgebucht.

Am 14.07.2017 um 16 Uhr führte Herr Schütz mit Unterstützung von Dr. Welp von der Oldenburgischen Landschaft über den Gertrudenkirchhof.

Zuletzt wussten am 18.08.2017 Herrn Schütz und der ehemalige Denkmalpfleger Friedrich Precht bei der 4. BürgerFührung über die Industie- und Arbeitersiedlung Osternburg zu berichten.

Erben und Vererben

Erbrechtstag der Oldenburger Bürgerstiftung.

Erben und Vererben – aber richtig. Bei dem Thema Erben und Vererben ist die Verunsicherung ebenso groß wie das Interesse daran. Die Oldenburger Bürgerstiftung hat Interessierte daher in ihren Gedanken, Überlegungen und Planungen unterstützt und lud zu einem Vortragsabend am 02. November 2017 um 18.00 Uhr in das Café Herz der Baumhaus GmbH (Stedinger Str. 26)  zu folgenden Themen ein: „Testamentsgestaltung – auf die richtige Formulierung kommt es an!“ und „Der Pflichtteil – die richtige Weichenstellung zu Lebzeiten“. Als Referenten und Moderatoren standne Rechtsanwalt und Notar Dr. Johannes Lameyer und Rechtsanwalt und Notar Godehard Vogt zur Verfügung.

„Jeden von uns berührt die Frage, was nach dem eigenen Tod geschehen wird. Deshalb ist es richtig, schon frühzeitig festzulegen, was mit dem Vermögen über den eigenen Tod hinaus geschehen soll“, so der Vorsitzende der Oldenburger Bürgerstiftung Dietmar Schütz. Viele möchten über den Tod hinaus nicht nur für die eigene Familie Gutes bewirken, sie wollen auch sicher sein, dass etwas Sinnvolles mit ihrem Erbe ermöglicht wird. Das ein Stück dazu beiträgt, die Welt zu verbessern. Insbesondere dort, wo in der Rechtsnachfolge nahe Angehörige nicht zu bedenken sind, kann die Orientierung auf einen gemeinnützigen Zweck die Lösung bieten. Eine Spende oder sonstige Zuwendung in den Kapitalstock einer Stiftung oder an eine gemeinnützige Einrichtung kann die Lösung zu Lebzeiten sein, die testamentarische Verfügung in der Form der Erbeinsetzung oder einer Vermächtnis-Anordnung zugunsten einer solchen Einrichtung die Umsetzung der Zweckbestimmung auf den Todesfall.

Stiftungen sind für die Ewigkeit gedacht und angelegt – einige existieren bereits seit mehr als 800 Jahren. Sie sind ein idealer Weg, auf Dauer mit seinem Vermögen Sinn zu stiften. Die Oldenburger Bürgerstiftung wurde im Jahre 2006  gegründet und hat seither in vielfältiger Form dazu beigetragen, Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt in jeder Altersstufe Unterstützung und Hilfestellung angedeihen zu lassen, um das Leben in unserer Stadt für alle lebenswerter zu machen. Die zunehmende Unterstützung von Oldenburgerinnen und Oldenburgern stärkt zunehmend die Arbeit der Bürgerstiftung und zeigt, dass der von ihr eingeschlagene Weg zielführend ist. „Wer sich mit Engagement in die Oldenburger Bürgerstiftung einbringt, trägt zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger Oldenburgs bei“, so der ehemalige Oberbürgermeister Schütz.

Die Resonanz für den Vortragsabend übertraf bei weiten unsere Vorstellung. Rund 120 Interessierte folgten Dr. Lameyer und Herrn Vogt am 02.November. Den Vortrag von Dr. Lameyer finden Sie hier.

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