Veranstaltungen

Seit unserer Gründung 2006 setzen wir uns dafür ein, das Wir-Gefühl und das bürgerschaftliche Enagegement in unserer Stadt zu stärken.

Mit Projekten und Veranstaltungen möchten wir die Oldenburger näher zusammenbringen.

Logo Bürgerbrunch

Im Sommer 2010 führten wir den 1. Oldenburger BürgerBrunch durch. Die Veranstaltung begeisterte seither tausende Oldenburger auf dem Schlossplatz und wir konnten mit dem Reinerlös seither viele gute Zwecke in Oldenburg unterstützen.

Jedes Jahr am ersten Sonntag nach Sommeranfang werden Tische und Bänke vor der schönen Kulisse des Schlossplatzes aufgestellt. Familien, Freunde, Nachbarschaften, Vereine oder Bürogemeinschaften können diese für 50 € mieten. 8-10 Personen finden jeweils Platz. Jede Tischgemeinschaft bringt mit, was ihr schmeckt, ob Süßes oder Saures, Sekt oder Selters, Gesundes oder Naschereien. Es lohnt sich auch eine tolle Tischdekoration mitzubringen- der schönste Tisch wird prämiert. Eine Tüte mit frischen Brötchen steht bereit, ansonsten sind alle Selbstversorger. Natürlich können Sie mit Ihren Tischnachbarn Leckereien tauschen. So kommen alle miteinander ins Gespräch. Ein kunterbuntes Rahmenprogramm unter Einbeziehung zahlreicher Künstler, Vereinen und Organisationen trägt zur Unterhaltung bei.

Bitte merken Sie sich diesen Termin vor, um mit uns ein starkes Zeichen für bürgerschaftliches Engagement zu setzen.

In 2019 ist es wieder am 23. Juni soweit!

Impressionen vom BürgerBrunch

Bürgersingen..

Gemeinsam mehr erreichen, das möchte die Oldenburger Bürgerstiftung. Unter dem Titel „Bürgersingen“ möchte sie mit fröhlichem Gesang die Oldenburgerinnen und Oldenburger zusammenbringen und gemeinsam heitere Lieder singen. „Singen kann verzaubern und wer singt, lebt gesünder“, weiß Renate Eriksen, die Organisatorin dieses Projektes der Oldenburger Bürgerstiftung.

Ab Ende Mai bis Ende August laden wir jeden Mittwoch um 17.30 Uhr für rund 30 Minuten Menschen ein, an der Lambertikirche zwischen Einkaufen und dem „Nachhauseweg“ gemeinsam mit einem Chor bekannte Lieder zu singen. Jeden Mittwoch übernimmt ein Chor die Patenschaft, der Motor für die Freude am gemeinsamen Singen ist. Ein „Mitsing-Buch“ kann für zwei Euro während der Veranstaltung erworben oder ausgeliehen werden. Der Chorleiter sucht die Lieder für seinen Termin aus dem Textbuch aus.

Erfahrungen aus anderen Städten zeigen, wie erfolgreich diese Form des gemeinschaftlichen Singens ist. Daher war es keine Überraschung, dass es auch in Oldenburg einen großen Anklang gefunden hat. Bis zu 200 Sangesfreudige haben an dem Angebot teilgenommen.

Wir freuen uns bereits jetzt, wenn wieder zum BürgerSingen eingeladen wird.

Impressionen vom BürgerSingen

Bürgerführungen..

BürgerFührungen 2018

Oldenburger führen durch Oldenburg heißt es monatlich ab Mai bis September.

Am 11.05.2018, 15.06.2018, 20.07.2018, 24.08.2018 und dem 14.09.2018 werden wir Sie zu einer BürgerFührung begrüßen.

Die Führung am 11.Mai um 15 Uhr wird Sie ins Friedrich-August-Platz-Viertel führen. Der ehemalige Denkmalpfleger der Stadt Oldenburg Herr Friedrich Precht und unser Herr Schütz werden Sie begrüßen.

Eine Wiederholung der Führung über den Gertrudenkirchhof findet am 15.Juni um 16 Uhr statt. Hier leitet Sie Herr Schütz mit unter Unterstützung von Dr. Welp von der Oldenburgischen Landschaft.

Mit Unterstützung durch den Bürgerverein Kreyenbrück und Bümmerstede e.V. geht es am 20. Juli um 16 Uhr nach Kreyenbrück.

Und am 24.August um 16 Uhr heißt es „Klassizismus in Oldenburg“mit Herrn Precht und Herrn Schütz.

Die letzte Führung in 2018 führt uns am 14. September nach Ofenerdiek.

Gerne können Sie sich bereits jetzt einen Platz bei einer BürgerFührung sichern. Im vergangenen Jahr waren die Führungen, aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl von 20 Personen, schnell ausgebucht. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht.

BürgerFührungen 2017

Oldenburger führen durch Oldenburg gab es an 4 Terminen mit großer Resonanz

Eine neue Form der Stadtführungen, bot die Oldenburger Bürgerstiftung in diesem Jahr an. Bekannte Oldenburger aus Politik, Wirtschaft und Kultur stellten sich als Informationsträger der ganz besonderen Art an vier Terminen in diesem Jahr zu einer kostenlosen Führung zur Verfügung.

Die Premiere der ersten Bürgerführung durch die Oldenburger Bürgerstiftung am 12. Mai 2017 war gelungen. Das Interesse an Informationen „aus erster Hand“ durch den Vorsitzenden der Bürgerstiftung und ehemaligen Oberbürgermeister Dietmar Schütz und dem Denkmalpfleger Friedrich Precht war groß. Schütz machte deutlich, dass die Führungen keinen touristischen Hintergrund hätten. „Deshalb haben wir den Denkmalpfleger dabei, damit wir auch in dieBürgerführung 2017-05-12.2 Tiefe der Baugeschichte gehen können“, so Schütz. An der Statue von Dr. Theodor Goerlitz (1885 bis 1949) direkt am Rathaus ging es los. Goerlitz, Jurist und für Schütz der bedeutendste Oberbürgermeister Oldenburgs, wurde 1921 Oberbürgermeister. Durch die Eingemeindungen der Ortschaften Osternburg (1922) und Eversten (1924) beseitigte er die räumliche Einengung der Stadt. Goerlitz sorgte für Industrieansiedlungen (Fleischwarenfabrik, Zentralviehmarkt) und den Ausbau des Schulwesens. Er gründete die GSG und im weiteren Sinne auch die EWE durch den Zusammenschluss des Elektrizitätswerke Oldenburg und Leer unter der Beteiligung von Preußen Elektra. Die Nazis versetzten ihn 1932 in den Ruhestand. Precht erzählte im ehrwürdigen Ratssaal, dass der ehemalige Oldenburger Stadtbaumeisters Carl Franz Noack (1855-1945) damals befürchtete, dass die Farben im Ratssaal die Kinder zu sehr aufregen könnten. Zu welchen Anlässen Kinder in den Ratssaal geführt wurden, kam nicht zu Sprache. Ende des 19. Jahrhunderts – nach dem Abriss – wurde Noack mit der Ausführung der Architektenpläne der Berliner Architekten von Holst und Zaar für das neue Rathaus beauftragt. Im Gegensatz zu heute, hatte man für die Öffentlichkeit wenig Platz vorgesehen. Nur eine kleine sehr schön restaurierte „Loge“ bot Platz für vielleicht sechs Personen. Schütz deutete die einzelnen Wappen an der Decke. Neben dem Wappen von Oldenburg und dem Großherzoglichen Wappen hängen die Stadtwappen von Vechta, Friesoythe, Jever, Varel, Wildeshausen und Delmenhorst. „Sie symbolisieren die Verbundenheit mit dem Oldenburger Land“, so Schütz. Im Degodehaus beschrieb Precht die Deckenausmalung aus dem 17. Jahrhundert mit den einst nur vier Erdteilen. Der damalige Eigentümer Mylius, wichtigster Jurist am Hofe Graf Anton- Günthers, ließ sie anfertigen. Diese Malerei ist ein großer Schatz Oldenburgs. Das Degodehaus ist eins der wenigen Häuser, die den Stadtbrand von 1676 überstanden haben. 1860 übernahm Wilhelm Degode aus Jever das Haus. Schütz erinnerte sich noch gut daran, dass er im Keller des Degodehauses als Freund der Jazzmusik seinen musikalischen Freuden im Alluvium frönte. Viele der Interessierten bereicherten die Vorträge mit eigenen Beiträgen. Beim Pulverturm erinnerte sich Schütz, dass er in seiner Amtszeit im gegenüberliegenden Verwaltungsgericht gern ein „5 Sterne Hotel“ hätte bauen lassen. Es sprachen dann doch einige Gründe dagegen. Der historische Spaziergang berührte natürlich auch das Schloss und den Schlossplatz und endete in der Lamberti Kirche, dem wohl bedeutendsten klassizistischen Bauwerks Oldenburg. Einen Bericht der NWZ können Sie hier lesen.

Die Führung am 16. Juni 2017 war um 15.00 Uhr mit Bettina Unruh, Geschäftsführerin der „Baumhaus GmbH“ und Vorstandsmitglied der Oldenburger Bürgerstiftung. Sie gab detaillierte Einblicke in die Entwicklung des ehemaligen Bahlsengeländes, mit Werkstatt, Mehrgenerationenhaus, der Seifenvilla und dem neuen Integrationshotel „Villa Stern“. Da die Nachfrage groß war, war die Führung schnell ausgebucht.

Am 14.07.2017 um 16 Uhr führte Herr Schütz mit Unterstützung von Dr. Welp von der Oldenburgischen Landschaft über den Gertrudenkirchhof.

Zuletzt wussten am 18.08.2017 Herrn Schütz und der ehemalige Denkmalpfleger Friedrich Precht bei der 4. BürgerFührung über die Industie- und Arbeitersiedlung Osternburg zu berichten.

Erbrechtstag der Oldenburger Bürgerstiftung

2. Erbrechtstag 24.10.2018

Erben und Vererben heißt es wieder am 24. Oktober um 17 Uhr, wenn Rechtsanwalt und Notar Dr. Johannes Lameyer und Rechtsanwalt und Notar Godehard Vogt im PFL für die Oldenburger Bürgerstiftung referieren.

„Jeden von uns berührt die Frage, was nach dem eigenen Tod geschehen wird. Deshalb ist es richtig, schon frühzeitig festzulegen, was mit dem Vermögen über den eigenen Tod hinaus geschehen soll“, so der Vorsitzende der Oldenburger Bürgerstiftung Dietmar Schütz. Viele möchten über den Tod hinaus nicht nur für die eigene Familie Gutes bewirken, sie wollen auch sicher sein, dass etwas Sinnvolles mit ihrem Erbe ermöglicht wird. Das ein Stück dazu beiträgt, die Welt zu verbessern. Insbesondere dort, wo in der Rechtsnachfolge nahe Angehörige nicht zu bedenken sind, kann die Orientierung auf einen gemeinnützigen Zweck die Lösung bieten. Eine Spende oder sonstige Zuwendung in den Kapitalstock einer Stiftung oder an eine gemeinnützige Einrichtung kann die Lösung zu Lebzeiten sein, die testamentarische Verfügung in der Form der Erbeinsetzung oder einer Vermächtnis-Anordnung zugunsten einer solchen Einrichtung die Umsetzung der Zweckbestimmung auf den Todesfall.

Stiftungen sind für die Ewigkeit gedacht und angelegt – einige existieren bereits seit mehr als 800 Jahren. Sie sind ein idealer Weg, auf Dauer mit seinem Vermögen Sinn zu stiften. Die Oldenburger Bürgerstiftung wurde im Jahre 2006  gegründet und hat seither in vielfältiger Form dazu beigetragen, Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt in jeder Altersstufe Unterstützung und Hilfestellung angedeihen zu lassen, um das Leben in unserer Stadt für alle lebenswerter zu machen. Die zunehmende Unterstützung von Oldenburgerinnen und Oldenburgern stärkt zunehmend die Arbeit der Bürgerstiftung und zeigt, dass der von ihr eingeschlagene Weg zielführend ist. „Wer sich mit Engagement in die Oldenburger Bürgerstiftung einbringt, trägt zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger Oldenburgs bei“, so der ehemalige Oberbürgermeister Schütz.

Der Vortragsabend ist kostenlos und eine Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Beachten Sie aber bitte, dass die Räumichkeiten (großer Vortragsssal im PFL) begrenzt sind.

1. Erbrechtstag 02.11.2017

Erben und Vererben – Die Oldenburger Bürgerstiftung hat Interessierte in ihren Gedanken, Überlegungen und Planungen unterstützt und lud zu einem Vortragsabend am 02. November 2017 um 18.00 Uhr in das Café Herz der Baumhaus GmbH (Stedinger Str. 26)  zu folgenden Themen ein: „Testamentsgestaltung – auf die richtige Formulierung kommt es an!“ und „Der Pflichtteil – die richtige Weichenstellung zu Lebzeiten“. Als Referenten und Moderatoren standne Rechtsanwalt und Notar Dr. Johannes Lameyer und Rechtsanwalt und Notar Godehard Vogt zur Verfügung.

Die Resonanz für den Vortragsabend übertraf bei weiten unsere Vorstellung. Rund 120 Interessierte folgten Dr. Lameyer und Herrn Vogt am 02.November. Den Vortrag von Dr. Lameyer finden Sie hier.

Kunstauktion der Oldenburger Bürgerstiftung

Kunstauktion

Bild: Piet Meyer

Am 10. November war es soweit. Unter dem Titel „Kunst, Kuriositäten und Oldenburgensien“ fand unter der Leitung von Barbara Rosier eine Kunstauktion im Theater Laboratorium statt. Dank des Hausherren Pavel Möller-Lück und seinem Freund Christian Firmbach, die uns als Auktionatoren unterstützt haben, wurde es ein Ereignis mit Eventcharakter und es kamen über 3000 Euro zusammen.

Im Vorfeld haben wir Oldenbürger und Oldenbürgerinnen aufgerufen, Kunstobjekte, die vielleicht auf dem Stauboden liegen, nicht mehr zu der Einrichtung passen oder ganz einfach neuen Interessen des Eigentümers im Wege stehen,  für diese Auktion zu spenden. Ob signierte Kunstdrucke oder wertvoller Trödel – gesucht wurde alles über „Krempelniveau“.

Die gesammelten Schätze wurden im Café des Laboratoriums aufgebaut und schon vor der Auktion herrschte reges Treiben und Staunen bei den vielen Besuchern, denn etliche Gegenstände standen zum Direktverkauf bereit. Alles durfte angefasst, betrachtet oder wie z.B. mit den Handpuppen gespielt werden. Diese wurden dann auch rasch verkauft und kamen in Kinderhänden, die sofort ihren Schabernack damit trieben.

Die Auktion fand dann auf der Bühne statt. Die Stimmung war erwartungsfroh und nach kurzer Begrüßung und einem herzlichen Dank an alle Spender hieß es Bühne frei für die Auktion. Schick haben sich die Herren Pavel Möller-Lück und Christian Firmbach gemacht. Bei allen Kunstwerken setzten sie ihr gesamtes Repertoire an Sprachgeschick, Witz und Charme ein. Für den guten Zweck, wie sie immer wieder betonten.

Am Ende des Auktionsnachmittages sind rund 2800 Euro zusammengekommen; mit dem Basar sogar über 3000 Euro. Ein stattlicher Betrag und wir  sind bestens zufrieden. Ein schöner Erlös, um weitere bildungspolitische Projekte unterstützen zu können.

Über das Internet wird nun versucht, alle nicht versteigerten Objekte zu verkaufen.

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