mini-PARADIES

Gefördert wird auch der von der Bürgerstiftung Bremerhaven betriebene Stiftungshof „miniPARADIES“. Der Hof liegt mitten in der Natur.

Im Jahre 2009 wurde der Stiftungshof miniPARADIES ins Leben gerufen, um Kindern, die aufgrund ihrer Vorgeschichte besonders belastet, traumatisiert und / oder in ihrer Entwicklung beeinträchtigt sind, einen Aktivaufenthalt zu ermöglichen. Die Kinder finden hier Zeit und Raum für eine heilsame Begegnung von Mensch, Tier und Natur.

Der denkmalgeschützte Bauernhof der Stiftung liegt im ländlichen Stadtteil Ohmstede in Oldenburg. Das Grundstück des Hofes fügt sich mit seinen Obstbäumen, dem Teich, einem Ökogarten, den Tiergehegen und Pferdekoppeln harmonisch in die Umgebung ein. Den Kindern bietet der Hof ein hohes Maß an Freiheit, um ihr Bewegungsbedürfnis ausleben zu können und ihre Abenteuerwünsche zu erfüllen.

Umgeben von Tieren, in einer ungezwungenen Atmosphäre wird der Zugang zu den Kindern erleichtert, die sich während ihres Aufenthaltes als Teil der Hofgemeinschaft fühlen sollen.

Das Konzept des Stiftungshofes setzt auf die Mitarbeit der Kinder auf dem Hof, mit den Tieren sowie der Naturerfahrung als heilsames pädagogisches Mittel, um das nötige Selbstwertgefühl und Verantwortungsbewusstsein zu erlangen, welches sie auf ihrem Lebensweg benötigen.

 

Fahrräder für Flüchtlinge

Fahrräder für Flüchtlinge – ein erfolgreiches Projekt der Oldenburger Bürgerstiftung.

20 Schrauber haben bisher 1.000 gespendete Fahrräder für Flüchtlinge repariert.

Als Deutschland im Jahr 2015 von einer großen Flut an Schutzsuchenden aus aller Welt quasi überschwemmt wurde, haben Inge Viezens und Petra Lübbering die Idee entwickelt, alte Fahrräder zu sammeln, reparieren zu lassen und den Flüchtlingen zur Verfügung zu stellen. Petra Lübbing ist bedauerlicherweise inzwischen verstorben. Unterstützt wird die Aktion seither von der Oldenburger Bürgerstiftung. Die Stiftung stellt Geld für Material zur Verfügung. „Auch die Stadt zeigt sich großzügig“, sagt Viezens. Rund 20 Schrauber, Laien und Profis, haben seit drei Jahren unter der Federführung von Inge Viezens rund 1.000 von der Bevölkerung Oldenburgs gespendete Fahrräder repariert. Sie werden den Flüchtlingen gegen ein Entgelt von 20 Euro (inkl. Schloss und Korb) zur Verfügung gestellt. Ein Kinderrad kostet nur 5 Euro und jedes Kind bekommt auch noch einen Helm dazu. Nein, es ist kein Verein, der dazu gegründet wurde. „Unser Projekt ‚Fahrräder für die Flüchtlinge‘ läuft auch ohne Vereinsritualien professionell ab“, berichtet Viezens. Dazu gehört auch eine polizeiliche Registrierung aller Fahrräder, die auf den Namen der Oldenburger Bürgerstiftung läuft. Jedes Fahrrad bekommt ein Etikett, auf dem alle notwendigen Daten verzeichnet sind. Die Empfänger bekommen dazu einen Pass mit den gleichen Daten. Unterstützt werden die Schrauber auch von Flüchtlingen. In einem der riesen großen Hanger (Shelter genannt) auf dem ehemaligen Fliegerhorst sind die Fahrräder untergebracht. Vom Staatstheater Oldenburg wurden nicht mehr benötigte Kulissen gespendet, aus denen ein beheizbarer Raum in diesem Hanger gebaut werden konnte. Da steht dann auch schon mal der Titel einer bekannten Komödie oder eines erfolgreichen Trauerspiels an der Wand.

Mit Begeisterung sind 13 Frauen aus dem Iran, Irak, Eritrea, Syrien und anderen Ländern dabei, innerhalb einer Woche Fahrrad fahren zu lernen. Astrid Buntzel, Karin Bartelt und Maria Rißel holen die Frauen von Zuhause ab und bringen sie auch wieder zurück. Das Gebiet auf dem ehemaligen Fliegerhorst ist perfekt zum Fahrradfahren lernen. Kein „Gegenverkehr“, kein Auto kreuzt die Wege und kein Fußgänger „steht im Weg“. In ihren Herkunftsländern ist Fahrradfahren für Frauen teilweise nicht erlaubt. Nach einem Tag Theorie mit vielen Videos, teilweise in ihrer Landessprache, beherrschen die Teilnehmerinnen schon bald die deutschen Verkehrsregeln. Die Kosten für die „Fahrlehrer“ Rudi Czipull und Wolfgang Bertram von der Verkehrswacht für den Landkreis Oldenburg trägt die Oldenburger Bürgerstiftung. Der jüngste Teilnehmer ist 6 Jahre alt und radelt einfach so los. Er braucht keinen „Trainer“. Die Frauen üben zu Anfang auf einen „Simulator“, der Steigungen und Gegenwind nachahmt. Um das Gleichgewicht zu üben wird zunächst ein Tretroller benutzt. Die praktische Übung dauert zwei Stunden pro Tag. Eine Fahrt in die Stadt gehört ebenfalls zur Ausbildung. Zum Schluss wird allen Teilnehmerinnen ein Fahrrad überreicht. Gegen Entgelt natürlich. „Ich finde das enorm, was hier so unbürokratisch und ehrenamtlich geleistet wird“, freut sich unser Vorstandsmitglied Bettina Unruh.

Aktion Schultüte 2018

Nicht alle Erstklässler können sich ganz selbstverständlich zur Einschulung über eine ordentliche Erstausstattung und eine gefüllte Schultüte freuen. Gerade für Familien mit wenig Geld (z.B. ALG II, Kinderzuschlag) verursacht der Schulanfang große finanzielle Probleme. Die beschlossenen Regelungen in Oldenburg sehen für den Schulanfang € 70 vor- das reicht auf keinen Fall aus. Eine durchschnittliche Erstausstattung inklusiv Schulranzen, Schulbücher und Materialien beläuft sich auf rund € 250.

Aktion SchultüteViele Kinder wachsen in Familien auf, die wenig Geld zur Verfügung haben. Sozialleistungen, die der Familie vom Staat zur Verfügung gestellt werden, reichen oft nur für das Nötigste. Unser Ziel ist es, den Kindern durch diese Aktion einen guten Start ins Schulleben zu ermöglichen und für mehr Chancengleichheit zu sorgen. Ebenfalls möchten wir die Generationen miteinander verbinden. Ältere Menschen in Senioren- und Pflegezentren basteln Schultüten und schreiben eine kurze Nachricht an die zukünftigen Erstklässler. Vor Schulbeginn werden diese Schultüten von uns mit Süßigkeiten und verschiedenen Schulmaterialien wie Tuschkästen, Buntstiften, Radiergummis, Schreibetuis und einigem mehr gefüllt. Die Eltern der Kinder beziehen wir bei dieser Aktion so intensiv wie möglich mit ein.

Nur mithilfe von Förderern, die mit Sach- oder Geldspenden diesen guten Zweck unterstützen, können wir dieses Projekt durchführen. Paten ermöglichen mit einer Spende den Kauf einer Erstausstattung für einen erfolgreichen Schulbeginn.

 

Anmeldung

Eine Schultüte für jede/n Schulanfänger/in

Mit dem ersten Schultag beginnt für jedes Kind ein neuer und wichtiger Lebensabschnitt. Die Oldenburger Bürgerstiftung möchte dazu beitragen, dass Ihr Kind einen guten Start ins Schulleben hat. Die Einschulung bedeutet für viele Eltern eine große finanzielle Belastung. Für Schulranzen, Federmappe, Sportsachen, Bücher und Hefte kommen schnell mehr als 200 Euro zusammen. Deshalb haben wir die ‘Aktion Schultüte’ ins Leben gerufen.

Wenn Sie Sozialleistungen beziehen, erhalten Sie bei uns für Ihren ABC-Schützen eine Schultüte mit einem soliden Starterpaket (Stifte, Radiergummis, Tuschkasten u.v.m.), einem Gutschein für die Stadtbibliothek und Süßigkeiten.

Kommt Ihr Kind 2018 in Oldenburg in die Schule und Sie beziehen Sozialleistungen?

Dann können Sie Ihr Kind im Mai über Ihren Kindergarten zur Aktion Schultüte anmelden. Alle Kindergärten haben Informationen sowie die Einverständniserklärung erhalten. Die Anmeldung endet am 06.06.2018

Wir sind dankbar, wenn Sie den Kindergarten dabei nutzen, sollten Ihr Kind NICHT im Kindergarten sein, nehmen wir Ihre Anmeldung natürlich gern auch in der Geschäftsstelle in der Osterstraße 10 entgegen.

Die Übergabe der Schultüten an die Kinder erfolgt am 10.08.2018.


In diesem Jahr unterstützen uns beim Basteln der Schultüten wieder verschiedene Einrichtungen und wir sagen „herzlichen Dank“ an

Johanniter-Unfallhilfe e.V. Tagespflege „Am Bürgerbusch“
Altenwohnzentrum Haus am Flötenteich
DRK-Schwesternheim der Oldenburgischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz e. V. in der Bodenburgallee
Gemeinnützige Werkstätten Oldenburg e.V. Seniorentagesstätte in der Rennplatzstraße
AMARITA Oldenburg in der Clausewitzstraße
Baumhaus gGmbH in der Stedinger Straße
HANSA Seniorenzentrum am Küstenkanal
Alten- und Pflegeheim gGmbH in der Bodenburgallee
Ev. Altenzentrum Bischof Stählin gGmbH in der Tübinger Straße
Domicil Seniorenheim GmbH im Drögen-Hasen-Weg
Stadtteiltreff Dietrichsfeld in der Alexanderstraße

Aktion Schultüte 2017

Rund 150 Schultüten sind schon fertig. Bewohner von 13 sozialen Einrichtungen basteln kräftig mit.

Die Zahl der Schultüten, die von der Oldenburger Bürgerstiftung alljährlich an bedürftige Erstklässler überreicht werden, erhöht sich von Jahr zu Jahr. Waren es anfangs mal rund 80 Schultüten, so kann Dietmar Schütz, Vorsitzender der Oldenburger Bürgerstiftung am 4. August um 10.00 Uhr an rund 150 Kindern eine prall gefüllte Schultüte in einer Feierstunde im PFL überreichen. Mit von der Partie wird auch der Oldenburger Straßenmusiker Paule Witzig sein. „Auf der einen Seite freuen wir uns, dass wir so vielen Kindern helfen können, auf der anderen Seite zeigt es aber auch, dass der Bedarf an sozialer Mithilfe in Oldenburg ständig wächst“, sagt Schütz. Welche Kinder bedürftig sind, wird in den Kindergärten und Kindertagesstätten ermittelt. „Die Erzieherinnen wissen durch den Kontakt mit den Eltern am besten, welche Kinder eine Unterstützung bekommen sollten“, meint der Vorsitzende.

Viele Eltern von Erstklässlern in Oldenburg können eine ordentliche Ausstattung zum Schulanfang, die rund 200 Euro kostet, nicht bezahlen. Die öffentlichen Mittel, die finanziell schwachen Familien zur Verfügung gestellt werden, reichen nicht aus. Deshalb springt die Oldenburger Bürgerstiftung ein. Ehrenamtliche Helfer füllen die Schultüten mit praktischen aber auch mit süßen und lustigen Sachen. 13 verschiedene soziale Einrichtungen helfen mit, die Schultüten mit lustigen Motiven kindgerecht zu gestalten. Zum ersten Mal waren auch Menschen mit geistigen und körperlichen Beeinträchtigungen aus der „Wollstube“ der Baumhaus Werkstatt gGmbH in Osternburg dabei. Sie fertigen sonst in professioneller Manier Blüten für Lichterketten, Stuhlauflagen, Tischsets, Hüllen für Kugelschreiber und andere hübsche und geschmackvolle Filzarbeiten in der Wollstube an. Für die Aktion Schultüten der Oldenburger Bürgerstiftung haben sie zehn Schultüten mit lustigen Motiven beklebt. Nina Richter und Philip Thümler haben sich an eine „Werder-Bremen-Tüte“ gemacht. „Eine Borrussia-Dortmund-Tüte war uns in Oldenburg zu riskant“, gibt Nina Richter zu. „Wir wagen das vielleicht im nächsten Jahr“, stellt Philip Thümler in Aussicht. Die Auswahl der Motive für die Schultüten wurde von der Gruppe gemeinsam entwickelt. „Alle sieben Bastler waren mit Begeisterung dabei“, kann Marlene Wüstefeld, Leiterin der Wollegruppe, bestätigen. Zahlreiche Oldenburger Firmen beteiligen sich mit Sachspenden an dieser Aktion.

Die Oldenburger Bürgerstiftung möchte mit Spenden, Zustiftungen und Vermächtnissen von möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern sowie von regional ansässigen Unternehmen kontinuierlich Stiftungsvermögen aufbauen. Aus den Erträgen des Stiftungsvermögens fördert und initiiert die Stiftung innovative gemeinnützige Projekte. Die Oldenburger Bürgerstiftung sucht dringend Menschen, die ehrenamtliche Hilfe leisten wollen. Schwerpunktthemen sind Bildung und Erziehung und neuerdings auch Initiativen zur Integration von Flüchtlingen. Info: oldenburger-buergerstiftung.de oder Telefon:0441 50501613 (DI und DO von 9 bis 12 Uhr).

Elternbriefe

Praktische Tipps in Erziehungsfragen für junge Mütter und Väter.

Liebe Eltern,
die Oldenburger Bürgerstiftung möchte Ihnen zur Geburt Ihres Kindes gratulieren!
Ein Kind aufwachsen und gedeihen zu sehen ist ein tägliches Wunder mit vielen Freuden – und auch eine große Herausforderung und viel Arbeit. In den nächsten Jahren werden Sie wunderbare, aufregende und beglückende Augenblicke erleben. Manchmal gibt es auch schwierige Situationen und Zeiten, in denen man unsicher ist, besorgt oder wütend und nicht weiß, wo einem der Kopf steht. Zu diesen Zeiten ist man froh über einen guten Rat, eine sachliche Information oder einfach erleichtert, wenn man weiß, dass es anderen Eltern ebenso geht!
Wir möchten Sie – neben all den Tipps und Hinweisen, die Sie sicherlich von vielen Seiten erhalten – auf eine besonders verlässliche und bewährte Ratgeber-Quelle hinweisen:
Die Elternbriefe des Arbeitskreises „Neue Erziehung“ im Internet unter www.ane.de
In diesen Briefen, formuliert von Fachleuten unter Mitwirkung erfahrener Eltern und somit genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt, finden Sie fast alles, was Sie über die Entwicklung und Erziehung Ihres Kindes wissen sollten.
Auf der oben genannten Homepage finden Sie weitere Informationen. Sie können dort auch die Briefe direkt lesen und ausdrucken (allerdings in optisch reduzierter Form und nicht ganz so aktuell wie die laufend überarbeiteten Druckausgaben). Zudem können Sie gezielt nach einzelnen Themen suchen und Extrabriefe zu speziellen Themen lesen.
In Kooperation mit der Aktion „Aktiv für Kinder“ (www.a4k.de) stehen Elternfilme zur Verfügung. Dort können Sie auch spezielle Texte zur Sprachentwicklung abrufen, die es in zehn verschiedenen Sprachen gibt. Die Elternbriefe des ANE sind übrigens auch in türkischer Sprache (mit deutscher Übersetzung) erhältlich.
Die insgesamt 46 Elternbriefe begleiten Sie bis zum achten Lebensjahr Ihres Kindes. Sie können die Briefe bestellen, zum Beispiel online beim Arbeitskreis „Neue Erziehung“ über die oben genannte Homepage, oder über die Oldenburger Bürgerstiftung dank Sonderkonditionen für nur 35 Euro. Dazu senden Sie uns bitte die Elternbriefanforderung ausgefüllt zu.
In jedem Fall gilt: Eine gute Investition. Sie erhalten dann die Briefe einzeln zugesandt, jeweils rechtzeitig zum passenden Alter, anfangs monatlich, später alle zwei, drei oder vier Monate.

Bei Interesse kontaktieren Sie einfach unsere Geschäftsstelle oder senden uns die Elternbriefanforderung ausgefüllt zu.