Stifter werden

Sie können dem Stiftungskapital der Bürgerstiftung einen beliebigen Geldbetrag zustiften. Ab einer Zustiftung von 1.000 Euro werden Sie Mitglied der Stifterversammlung und können so die Arbeit der Bürgerstiftung mitgestalten. Ihre Zustiftung wird dem Vermögensstock der Bürgerstiftung zugeführt und bleibt auf Dauer erhalten. Nur die Erträge werden für die Stiftungsarbeit verwendet.

Den Zustiftungsbetrag können Sie überweisen. Geld, das Sie der Bürgerstiftung zustiften, bleibt in Oldenburg und in der Region. Sie können sich vor Ort davon überzeugen, was damit geschieht. Sie erhalten eine Zuwendungsbescheinigung für das Finanzamt.

Wir informieren Sie gern in einem persönlichen Gespräch. Sprechen Sie uns an!

Treuhandstiftung

Sie können auch eine Treuhandstiftung unter dem Dach der Oldenburgischen Bürgerstiftung errichten. Sie bestimmen den Stiftungszweck und legen den Namen und die Satzung Ihrer Stiftung fest und wir übernehmen die Verwaltung gegenüber Stiftungsaufsicht und Finanzamt. Zu diesem Zwecke arbeiten wir mit Steuerberatern und Juristen zusammen und lassen uns bei der Anlage der Gelder von Finanzexperten beraten.
Eine Treuhandstiftung können Sie zu Lebzeiten errichten, aber auch durch Testament. Möglich ist auch eine Zwischenform: Sie statten die Treuhandstiftung zu Lebzeiten mit einem Anfangsvermögen aus und stocken sie in Ihrem Testament auf. So können Sie selbst noch den Nutzen erfahren, den Ihre Stiftung ermöglicht.

Wenn Sie daran denken, eine Treuhandstiftung zu errichten bieten wir Ihnen Rat und Hilfe in persönlichen Gesprächen an.

 

Steuerliche Vorteile

Besonders bei höheren Summen oder auch bei Erbschaften bringt eine Stiftung steuerliche Vorteile. Durch die Reform des Gemeinnützigkeitsrechts, das rückwirkend zum 1. Januar 2007 in Kraft trat, wurden die Rahmenbedingungen für Zuwendungen an gemeinnützige Einrichtungen, auch an Stiftungen, steuerlich privilegiert.

Hier einige Beispiele:
Schenkungs- und Erbschaftssteuer:
Zustiftungen sind von der Schenkungs- und Erbschaftssteuer befreit (innerhalb von 24 Monaten nach dem Erbfall).

Einkommenssteuer:
Zustiftungen mindern das steuerpflichtige Einkommen des Stifters bzw. Zustifters. Die jährliche Höchstgrenze für den steuerlichen Sonderausgabenabzug liegt einheitlich bei 20 Prozent des Gesamtbetrages der Einkünfte oder bei 0,4 Prozent der Summe der gesamten Umsätze und der im Kalenderjahr aufgewendeten Löhne und Gehälter.

Zustiftungen, die sich in einem Veranlagungszeitraum nicht mehr auswirken, können ohne zeitliche Begrenzung vorgetragen werden. Der steuerlich anerkennungsfähige Höchstbetrag für die Ausstattung von Stiftungen mit Kapital (Stiftung oder Zustiftung) liegt bei einer Million Euro. Verheiratete können diesen Betrag doppelt geltend machen. Er kann über zehn Jahre verteilt werden.